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Was ist I-Mode?
I-mode basiert in Europa auf dem aktuellen Standard GSM/GPRS und wird auch später auf UMTS als Übertragungsweg funktionsfähig sein. Die Inhalte bei i-mode werden mit der Programmiersprache i-html realisiert, die zur Zeit parallel zu WAP im Markt genutzt wird. Mit zunehmender Bekanntheit und Nutzung von i-mode werden i-html und WAP in einen einheitlichen Standard übergehen. Gerade mit der Einführung von WAP 2.0 wird i-mode ein gleichgestellter Standard zu WAP sein.
Nach dem der neue Datendienst GPRS Anfang diesen Jahres in Deutschland an den Start ging, erhofften Mobilfunkfirmen einen erneuten Handy-Boom auslösen zu können. Fehlende Endgeräte und so genannte Killer-Applikationen waren nach Experten-Meinung entscheidend für den klassischen Fehlstart.
i-mode ist ein von NTT DoCoMo geschaffener Standard, der in Japan einen echten Mobilfunk-Boom auslöste. Rund 31 Millionen i-mode-Kunden können in Japan bereits heute ein Stück UMTS kennenlernen. Als der Dienst in Japan am 22. Februar 1999 von NTT DoCoMo gestartet wurde, ahnte keiner, dass i-mode so erfolgreich wird. Ob der neue Dienst auch in Deutschland und Europa einen solchen Anklang findet, bleibt abzuwarten.
"i-mode hat allein in Japan fast genauso viele Kunden wie AOL, der weltgrößte Internet-Provider, rund um den ganzen Globus. NTT startet in Japan mit 67 Inhalte-Lieferanten, heute sind es bereits über 2.000 Content-Provider. E-Plus hat die japanische Idee übernommen und ein rein deutsches Angebot daraus gemacht.", so Uwe Bergheim, CEO von E-Plus.
Zum Marktstart am 16. März bietet der drittgrößte Mobilfunkanbieter E-Plus bundesweit in über 840 E-Plus-Shops mobiles Multimedia an. Mit i-mode können Handy-Nutzer zum Start aus über 500 Seiten vielfältige Informationen und Dienstleistungen in Anspruch nehmen.
Was ist GPRS?
GPRS (General Packet Radio Services) ist eine neue Mobilfunktechnik zur schnellen Datenübertragung. Anders als bei dem jetzigen GSM-Standard wird nicht ein Kanal für die Dauer des Verbindung zwischen Mobiltelefon und Basisstation belegt. Vielmehr werden die Daten in Pakete verpackt, die je nach Bedarf und Kapazität über den Äther gehen. Beim Empfänger werden diese Datenpakete wieder zusammengesetzt.
Paketvermittelte Datenübertragung ermöglicht nicht nur höhere Übertragungs-
geschwindigkeiten (bei GPRS theoretisch bis zu 115 kbit/s) sondern auch den Always-on-Betrieb. Da kein Kanal dauerhaft belegt wird, kann man sich einmal in eine Datenverbindung in das Internet, das Intranet oder die Mailbox einwählen. Nur nach Bedarf werden dann Daten übermittelt, wenn etwa eine neue E-Mail gesendet oder empfangen wird oder man eine neue Internet-Seite aufruft.
Der Netzbetreiber wird technisch in die Lage versetzt, nur nach wirklich übertragener Datenmenge (und nicht nach Verbindungszeit) abzurechnen. GPRS verhilft dem Mobile Internet zum Durchbruch, denn es macht Datenverbindungen schneller, bequemer und effizienter.
Was ist UMTS?
UMTS - Unversal Mobile Telecommunications System ist das Datenfunk-System der 3. Generation. Bei den Systemen, die derzeit im Einsatz sind (GSM1800, GSM1900, PDC, cdmaOne, D-AMPS), werden bereits ende diesen Jahres bzw. spätestens 2001 erste Frequenz-Engpässe erwartet.
2 MBit/s Datenraten sind als UMTS-Standard definiert. Jedoch soll diese Geschwindgkeit nicht fläschendeckend erreicht werden können, sondern nur in den Haupt Ballungsräumen, wie z.B. Flughäfen, Bahnhöfen, Einkaufszentren, etc. Der Rest soll mit 384 kBit/s realisiert werden. Genau diese 384 kBits sind heutzutage ausreichend um eine professionelle und qualitativ hochwertige Video-Konferenz durchzuführen.
Dem Nutzer werden auf Grund dieser hohen Datenraten neue Dimensionen eröffnet. E-Commerce und der Bereich mobiles Multimedia bis hin zu mobilen Video-Übertragungen können so zukünftig realisiert werden. Hinzu kommt auch ein Internet-Zugang der in derselben Qualität jedem User zur Verfügung stehen wird. Gleichdem ist auch die Fernsteuerung von Heizung, Sicherheitseinrichtungen und anderer Geraete im drathlos vernetzten Haus, von dem nicht nur der Riese Microsoft bereits spricht, denkbar. Für die Betreiber bedeutet das erhebliche Investitionen, da die Zahl der benötigten Basisstationen für eine Fläschedeckung zwischen 8.000 - 10.000 pro Netz liegen dürfte.
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